Pierre Gruber

Hochbeete-Pflanzaktion

Für unsere “Hochbeete-Pflanzaktion 2026” hatten wir uns ein interessantes Projekt ausgesucht:
Wir legen eine Mischkultur aus Mais, Bohnen & Kürbis an, ein -> Milpa-Beet!
Das ist ein altes südamerikanisches Anbausystem, welches bspw. die Mayas bereits vor vielen Tausend Jahren nah an ihren Wohnstätten anlegten, um ihre Grundernährung zu sichern.

In dieser Mischkultur findet eine Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung durch die Eigenschaften der jeweiligen Pflanzen statt:

Der Zuckermais dient als Rankgerüst für die Stangenbohnen.
Zusätzlich nimmt der Mais über seine Blätter viel CO2 aus der Luft auf und wandelt dies in eine einfache Zuckerform um.
Die Stangenbohnen wiederum haben die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden.
Über kleine Wurzelknöllchen bringen die Pflanzen Kohlenstoff und Stickstoff als wichtige Nährstoffe in den Boden und ernähren damit auch die Mikroben und Pilze.
Die großblättrigen Kürbisgewächse beschatten den Boden und wirken so der Unkrautbildung und der Wasserverdunstung entgegen.

In unserer ersten Aktion wurden die Hochbeete gemeinsam saniert und mit Kompost-Erde befüllt:

Unser herzlichster Dank geht an die Unterkunftsverwaltung und die Sachgebietsleitung der Regierung v. Unterfranken für die Aufstell-Erlaubnis, die Einfahrgenehmigungen und die Bereitstellung eines Regensammlers zum Befüllen unseres Gießwasser-Tanks!

In der zweiten Aktion wurden die vorgezogenen Pflanzen gesetzt:

Unser herzlichster Dank geht auch an die -> Gärtnerei Löwer für die großzügige Spende an Setzlingen!

Nach dem Pflanzen wurde natürlich erstmal gut gewässert – und danach gab´s noch eine Belohnungsfahrt ins Erdbeerfeld nach Ringheim zum Schnabulieren.

Das haben wir bereits gemeinsam gepflanzt:
– zwei “Drei-Schwestern-Kulturen” (-> Milpa-Beet) aus Mais, Bohnen und Kürbis.
Und außerdem:
– Rhabarber, Salat, Borretsch, Dost, Gurken, Zucchini, Kapuzinerkresse, Zwiebel, Knoblauch, Salat, Erdbeeren, Wildblumen für die Bienen und andere Bestäuber-Insekten.
Und es ist noch Platz für eure eigenen Pflänzchen!
Alle dürfen mitmachen!


2 Kommentare zu „Hochbeete-Pflanzaktion“

  1. Avatar von Klaus
    Klaus

    Bin dabei und bringe ein paar Pflänzchen mit.

    1. Avatar von Pierre
      Pierre

      Hallo Klaus,
      es freut uns sehr, dass du dabei bist!
      Es wird bestimmt eine schöne und lehrreiche Aktion für uns und die interessierten GU-Bewohner!

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Pierre Gruber

Ostern 2026

Das Ei als Symbol des Lebens

Es gibt verschiedene Vermutungen, warum wir heute unsere Ostereier bunt anmalen.
Das Ei gilt schon lange in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit, für neues Leben und die Wiedergeburt. Denn unter der Schale im Ei verbirgt sich neues Leben.

Schon im alten Ägypten wurde das Ei als Ursprung der Welt verehrt, und im antiken Griechenland und in Rom wurden im Frühjahr zur Feier der -> Tag- und Nachtgleiche bunte Eier aufgehängt und verschenkt.
Die Tag- und Nachtgleiche markierte damals den Beginn des neuen Jahres, und das Ei wurde an diesen Tagen als heiliges Symbol des Neubeginns verehrt.

Im Mittelalter wurde vom Aschermittwoch bis zum Karfreitag gefastet. Das ist also in etwa der Ramadan der Christen. Während dieser Periode durfte man kein Fleisch und auch keine Eier essen.
Doch die Hühner hat das natürlich wenig gestört: Sie legten eifrig weiter ihre Eier.

Die Eier wurden deshalb vermutlich gesammelt und aufbewahrt. Einen Kühlschrank gab es im Mittelalter noch nicht, deshalb kochte man die Eier, um sie länger haltbar zu machen. Damit man die “alten” Eier nach der Fastenzeit nicht mit den frischen verwechseln konnte, wurden sie zusätzlich rot eingefärbt.

Am Ostersonntag schließlich durfte man nach 40 Tagen Fasten endlich wieder Eier essen. Die heiligen “Karwochen-Eier” wurden erst geweiht, dann verschenkt oder zum Frühstück verzehrt.

Diese Tradition des Eierfärbens ist uns bis heute geblieben, so auch wir gemeinsam im Freitagscafé!


Die hübschen Eier wurden wieder eingesammelt, und zusammen mit ganz viel Schokoladen-Süßigkeiten am Karfreitag versteckt, gesucht, gesammelt und gerecht verteilt.


Zuvor, zum Ablenken vom Verstecken der Süßigkeiten, wurden Osterhasen geknetet und gebacken:
Vielen Dank, Beate, Milena und Caro!


Und etwas Sport war auch dabei an diesem schönen Feiertag: