Pierre Gruber

Ostern 2026

Das Ei als Symbol des Lebens

Es gibt verschiedene Vermutungen, warum wir heute unsere Ostereier bunt anmalen.
Das Ei gilt schon lange in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit, für neues Leben und die Wiedergeburt. Denn unter der Schale im Ei verbirgt sich neues Leben.

Schon im alten Ägypten wurde das Ei als Ursprung der Welt verehrt, und im antiken Griechenland und in Rom wurden im Frühjahr zur Feier der -> Tag- und Nachtgleiche bunte Eier aufgehängt und verschenkt.
Die Tag- und Nachtgleiche markierte damals den Beginn des neuen Jahres, und das Ei wurde an diesen Tagen als heiliges Symbol des Neubeginns verehrt.

Im Mittelalter wurde vom Aschermittwoch bis zum Karfreitag gefastet. Das ist also in etwa der Ramadan der Christen. Während dieser Periode durfte man kein Fleisch und auch keine Eier essen.
Doch die Hühner hat das natürlich wenig gestört: Sie legten eifrig weiter ihre Eier.

Die Eier wurden deshalb vermutlich gesammelt und aufbewahrt. Einen Kühlschrank gab es im Mittelalter noch nicht, deshalb kochte man die Eier, um sie länger haltbar zu machen. Damit man die “alten” Eier nach der Fastenzeit nicht mit den frischen verwechseln konnte, wurden sie zusätzlich rot eingefärbt.

Am Ostersonntag schließlich durfte man nach 40 Tagen Fasten endlich wieder Eier essen. Die heiligen “Karwochen-Eier” wurden erst geweiht, dann verschenkt oder zum Frühstück verzehrt.

Diese Tradition des Eierfärbens ist uns bis heute geblieben, so auch wir gemeinsam im Freitagscafé!


Die hübschen Eier wurden wieder eingesammelt, und zusammen mit ganz viel Schokoladen-Süßigkeiten am Karfreitag versteckt, gesucht, gesammelt und gerecht verteilt.


Zuvor, zum Ablenken vom Verstecken der Süßigkeiten, wurden Osterhasen geknetet und gebacken:
Vielen Dank, Beate, Milena und Caro!


Und etwas Sport war auch dabei an diesem schönen Feiertag: